Die Artimes Zeitung:


Die 5 Ausgabe ist FERTIG!


Hier ein kleiner Vorgeschmack:



Das Zusammenleben mit Chinchillas und deren Pflege !
Hallo ich habe drei Chinchilla Damen und wollte mal erzählen wie das ist wenn man mit Chinchilla zusammenwohnt. Also diese kleinen putzigen Tierchen die mit Mehrschweinchen verwandt sind, sind nachtaktiv und sehr empfindlich, d. h. sie sind absolut nichts für kleine Kinder oder Menschen die tagsüber viel Krach machen. Chinchilla sind sehr scheue Tiere die erst handzahm werden müssen und das bedeutet sehr viel Arbeit, die sich aber wirklich lohnt. Bei meinen ist es schon so, das sie wenn man den Käfig aufmacht gerne mal von alleine auf den Schoß springen und sich kraulen lassen. Man kann sie dann auch mal im Zimmer laufen lassen, doch Vorsicht 1. passen Chinchilla überall drunter und rein und 2. sind diese Tiere chronisch neugierig das heißt das sie alles anknabbern was ihnen zwischen die Pfoten kommt! Da ist Vorsicht geboten.
Auch bei der Wahl des Käfigs ist das so eine Sache. Da sie gern alles Knabbertesten darf in dem Käfig nichts aus Plastik sein, denn das ist nichts für ihren empfindlichen Magen und kann sogar tödlich enden. Also am besten Marke Eigenbau! O.k. das hört sich viel an, aber es lohnt sich. Man kann sich auch einen Schrank kaufen den man dann umbaut. Wer zwei linke Hände hat was das Handwerken betrifft kann sich von uns Hilfe holen oder sich Tipps bei einschlägigen Seiten holen. Nun zurück zum Käfig. Er sollte hoch sein und nicht zu schmal, denn Chinchilla springen für ihr Leben gern. Also viele kleine Etagen zum Toben!!! Was in keinem gut eingerichteten Chinchillakäfig fehlen darf sind Baumstämme von Obstbäumen an denen die Chinchilla nach Herzenslust knabbern können (so bleibt der Inhalt des Käfigs wie z. B. Häuser verschont). Auf keinen Fall darf ein Sandbad im Käfig fehlen, denn Sand brauchen Chinchilla um ihr Fell zu pflegen. Das Fell zeigt bei einem Chinchilla an wie es ihm geht (gutes Fell ihm geht’s gut, schlechtes Fell ihm geht’s schlecht). Bereiche in denen es Dunkel ist zum ausruhen am Tag sind unverzichtbar. Es können Häuser (unbedingt aus Holz), Korkröhren oder Steine (wie Weinlagersteine oder Pflanzringsteine aus dem Baumarkt) sein. Das ist so ungefähr eine Grundeinrichtung.
Jetzt zum Futter. Ich schreibe jetzt am besten was Chinchilla dürfen, denn wenn ich schreiben würde was sie nicht dürfen wäre die Liste sehr, sehr lang! Also am besten gutes Pellet Futter von Berkel oder Ovator. Das kann man, wie den Sand auch, in bis zu 25kg Säcken im Internet kaufen und der nette Mann von der Post trägt es sogar bis in den dritten oder vierten Stock. Ab und an kann man auch mal eine Knabberstange oder ein Leckerchen für Chinchilla füttern. Leckerchen sind beispielsweise Johannisbrot, getrockneter Apfel oder Banane oder getrocknete Rosinen (nur sehr selten, also nur alle paar Monate, Rosinen sogar nur einmal im Jahr) die es abgepackt und gemischt mit anderen Sachen im Zoofachhandel gibt. Der Rest wie z.B. getrocknetes Brot, Obst oder anderen Sachen sollte man überhaupt nicht geben, da sie davon durchaus sterben könnten, wie schon erwähnt Chinchillas haben einen sehr empfindlichen Magen. Jetzt mal was zum Alltag. Chinchilla schlafen den ganzen Tag über und dabei sollte man sie auch nicht stören! Abends kommen sie dann langsam raus und reiben sich den Schlaf aus den Augen und wenn sie dann ganz wach sind geht ein schier endloses Hüpf- Versteck- und Fangspiel los. Dabei kann nicht nur das Springen laut sein, nein Chinchilla verfügen über eine vielfältige Lautsprache! Und das mit dem „Unterhalten“ kann laut und ausgiebig sein!
Das ist der Grund warum die Tiere im Schlafzimmer fehl am Platze sind. Besser ist das Wohnzimmer. Das Problem bei mir: Ich bin erst 17 und wohne noch zu Hause in meinem kleinen Zimmer. Aber auch das geht. Den ganzen Vormittag sitze ich sowie n der Schule und komme immer erst frühestens um 15 Uhr nach Hause. Genug Zeit und Ruhe zu Schlafen für die drei. Wenn ich dann wiederkomme mache ich Hausaufgaben oder bin noch mal unterwegs, das heißt das immer noch Ruhe in meinem Zimmer herrscht. Erst so um 18 oder 19 Uhr werden sie munter. Dann darf auch schon mal Musik oder der Fernseher an sein. So um diese Zeit mache ich dann auch die Etagen und den Sand sauber. Und wenn abends dann das Licht ausgeht legen die drei erst richtig los und toben sich aus. Mir macht das nicht viel, denn wenn ich einmal schlafe dann kann mich nichts mehr wecken. Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick in den Alltag mit Chinchilla geben. Das ist nur einer von vielen interessanten Artikeln <
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