Jeden Mittwoch gehen Honey, Peggy und ich (Bea.) in die Roncalli Grundschule. Wir versuchen den Kindern den Tierschutzgedanken etwas näher zu bringen.
In den ersten zwei Stunden habe ich ein wenig über unser Arbeit erzählt und denn kommen Peggy und Honey zum Einsatz. Die beiden Hunde dürften zeigen was sie können.
Die Kinder kennen natürlich Hunde und sie meinen oftmals das es doch ganz einfach ist mit ihnen umzugehen. Wenn dann die Übungen kommen stellt sich schnell heraus wie schwer es ist mit dem Hund das zu erreichen was wir wollen.
Die Übungen sind fast immer die selben. Sitz, platz, bleib.Die kinder bereiten vor was wir machen wollen und los geht es. Peggy ist ein Hündin die gerne einmal Diskutiert(bellt) wenn es ihr zu lange dauert.Sie sorgt auch dafür das viel gelacht wird. Honey ist der Gegenpol von Peggy. Sie weiß was wir wollen und macht es auch gerne. Honey macht es auch nichts aus wenn die Kinder auf sie zukommen und sie umarmen.
Unser Ziel ist es den Kindern die Bedürfnisse und Lebensweisen unserer Haustiere näher zu bringen. Nur wenn die Kinder es erleben und erfahren konnten wie ein Tier fühlt, kann es auch nachvollziehen welche Bedürfnisse so ein Tier hat. In unserer Tierschutzarbeit erleben wir es Tag Täglich wie Tiere aus Unwissenheit vernachlässigt oder gequelt werden. Im schlimmsten Falle werden die Tiere ausgesezt.
Die Mischung aus Theorie und Praxis hat uns bewiesen das die Kinder schneller und besser verstehen was wir meinen. Es macht uns allen viel Spaß mit den Kinder all dass zu erarbeiten .
Hier ein paar Bilder:
Das Hütchenspiel mit Peggy.
Drei Becher und ein Läckerchen , nun kann das Spiel beginnen. Die Kinder legen das Leckerchen unter einen Becher und dann wird gemischt.
Der Hund muss ins Sitz gebracht werden und er bekommt das Kommando warte. Die Kinder müssen den Hund im Blick haben wenn er aufstehen will muss er wieder ins sitz gebracht werden.
Die Kinder haben irre viel Spaß dabei, auch wenn aller Anfang schwer ist.
Wenn alles gut gemischt ist kommt das Kommando "such" und los geht es. Peggy findet es (fast) immer auf anhiep.


Das Leckerchen such Spiel:
Alle Kinder sitzen im Kreis und jedes Kind bekommt zwei Leckerchen in die Hand. Eines für Peggy und eines für Honey. Wenn ich die Leckerchen verteile laufen die Hunde neben her und versuchen die Leckerchen zu erhaschen. Die Kinder müssen den Hunden klar machen das sie warten müssen bis das Spiel los geht.
Sind nun alle Leckerchen in den Händen versteckt, werden die Hunde ins Sitz gebracht. Die Hunde warten dann immer auf das Komando " und such!"
Kinder die Angst haben schauen zu nächst immer erst zu. Die Hunde versuchen dann an die Leckerchen heran zu kommen in dem sie ganz vorsichtig an der Faust lecken oder knabbern.
Das Gefühl dabei ist für alle Kinder unterschiedlich. Manche Kinder finden es klasse, weil es Kitzelt, manche Kinder jedoch eckeln sich wenn die Zunge kommt.

Zwei Hunde über ein Springseil zu bekommen ist nicht einfach aber es klappt!
Wie bekomme ich es hin, dass der Hund das macht was ich möchte? Kann er überhaubt verstehen was ich ihm sage?
Immer wieder kommen bei den Kinder zweifel auf, dass der Hund wircklich versteht was ich ihnen sage. Es ist klasse wie die Kinder sich mit hinein nehmen lassen in diese Welt.
Das Geheimnis der Hundeerziehung ist :" Das Leckerchen in der Hand, die ständige Wiederholung, und Konsequenz ;)" Peggy bringt alle Kinder zum Lachen, weil sie immer wieder versucht die Befehle zu umgehen. Sie bellt dann die Kinder oder mich an und macht nicht was sie soll. Sie kricht unter dem Seil her oder sie steht immer wieder auf, obwohl sie sitzen bleiben sollte.


Bockspringen :
Drei Kinder hocken sich auf den Boden und ein Kind versucht Honey und Peggy darüber springen zu lassen. Die Kinder müssen sich so hin hocken das genügend Abstand ist für das springen und landen der Hunde. Alles nicht so einfach ;) .
Der Hund muss genau vor dem ersten Kind sitzen und auf sein Komando:" und Hop!" warten. Doch die Tiere machen nur was ihnen gesagt wird. Kommt hier ein Komando zu einem falschen Zeitpunkt bricht das Chaos aus.
Geduldig versuche ich den Kindern klar zu machen warum die Hunde nicht anders können und was sie nicht richtig machen.

4" height="194" border="0" alt="">