Für uns ist jedes Tier es
wert, gerettet zu werden. Da machen wir keine Unterschiede ob es eine
Taube oder ein Hund ist.
Wir Jugendlichen werden oft wegen Vögeln angerufen, die sich
verletzt haben.
Auch dann fahren wir raus und helfen!
Nicht jedes Tier kann gerettet werden,
so ist das nun mal.
Es ist nicht einfach, das so hin zu nehmen und viele Tränen sind
deswegen auch geflossen,
was aber nun einmal zu unserer Arbeit dazu gehört.
Da wir nun doch in erster Linie Jugendliche sind und gerade eine Menge
lernen,
können wir bei Tierrettung noch nicht alles selber machen!
Doch wir sind froh, dass wir immer einen Erwachsenen an unserer Seite
haben, der in schwierigen Situationen für uns schnelle
Entscheidungen trifft.
Unserem Tierarzt Dr. Wolf und Frau Dr.
Stadelmann verdanken wir auch viel Wissen, da wir ihnen viel über
die Schulter schauen durften und keine Frage unbeantwortet blieb.
"Wir ziehen um und ich darf die Ratten nicht mehr mitnehmen!"
So fing ein Gespräch an zwischen Ronja und einer Klassenkameradin. Ich hörte den beiden ganz aufmerksam zu und zum Schluss
bat ich Julia, einmal bei der Familie vorbei zu schauen.
Als sie da war bot sich ein schreckliches Bild. Zwei der Ratten waren so abgemagert und krank,
dass jede Hilfe zu spät kam.
Wir fuhren mit den Tieren sofort zum Tierarzt und zwei der drei Ratten mussten eingeschläfert werden. Die letzte Ratte
wurde sehr traurig und sie zog sich zurück.
Johanna und Lars nahmen die Ratte in ihre Obhut. Alles haben sie versucht um sie ein wenig auf zu bauen, doch vergeblich.
Erst wollten wir die Ratte zu Julias Ratten setzen, doch das gab eine riesen beiserei, dann haben wir versucht Ratten
aus dem Tierschutzbereich zu bekommen, doch auch vergebens, zum Schluss haben wir etwas gemacht was wir im Grunde nie
machen wollten, wir fuhren in ein Geschäft und suchten der Ratte noch zwei andere Gefährten aus.
Was soll ich Euch sagen? Es hat funktioniert! Alle drei verstehen sich prima und Viki, so heißt die Ratte heute, hat sich
von dem Schock erholen können.
In den nächsten Tagen kommen die Bilder!
Katzen einfangen warum eigentlich?
Immer mehr frei lebende Katzen streunen bei uns in den Siedlungen und
das Schlimmste ist, dass sie sich wie wild vermehren, wenn wir nicht
eingreifen.
So bekamen wir einen Anruf ob wir nicht helfen könnten zwei ganz
kleine Katzen ein einzufangen um ihnen zu helfen. Wir holten uns zwei
Katzenfallen und gingen
zu der Dame hin.
Wir sind in ihr Versteck gekrochen und haben die Falle
einfach aufgestellt, doch es war nicht die richtige Stelle, so wurden
die Fallen fast mitten auf die Straße gestellt in
ein abgezäuntes Baugelände.
Nach einigen Tagen gingen uns tatsächlich die Katzenkinder
in die Falle! Erstaunlich war, dass die beiden Kleinen wenig Angst
zeigten, als wenn sie im Grunde froh waren
sich einfangen zu lassen.
Nun sind sie hier bei uns und wir haben sie von Zecken befreit,
,entfloht und entwurmt.
Die beiden Wildfänge sind aber noch nicht wirklich zutraulich und
deshalb ging es beim Entzecken auch nicht gerade friedlich zu, aber wir
haben es geschafft. In den nächsten Tagen wird hier noch mehr von
den beiden zu lesen sein!
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Was hier ein wenig brutal aussehen mag ist wirklich notwendig und in
keinster weise brutal oder gar herzlos. Wir versuchen schnell und
liebevoll
das Ganze hinter uns zu bringen.
Nach alledem haben wir für die Kleinen einen Spielplatz aufgebaut
und sind aus dem Zimmer geganngen. Nun können sie in ihrem Zimmer
machen was sie wollen!
Wir lassen sie zunächst einmal viel alleine, damit sie zur Ruhe
kommen können.
Mehrfach am Tage bringen wir das Futter zu ihnen, doch wir werden nur
angefaucht.
Also ziehen wir uns wieder zurück und lassen die Kleinen alleine.
Natürlich fragen wir uns was aus ihnen werden soll? Schaffen wir
es, sie zahm zu bekommen? Und; müssen sie überhaubt zahm
werden?
Katharina ist für die Kleinen verantwortlich. Sie hat die Aufgabe,
sich um das Wohl der Kleinen zu kümmern, Arzt Termine zu machen,
nach vorläufigen Paten zu suchen
um die Kosten decken zu können, sie braucht viel Zeit sich mit den
Kleinen anzufreunden.
Wir drücken dir die Daumen!
3.08.05 Die ersten Vorschritte sind zu vermelden!
Die Neugier der Kleinen ist so groß, dass sie immer wieder sich trauen heraus zu kommen. Paul unser Urlaubsgast lockt die Kleinen mit seinem Miauen
aus ihrem Versteck. Wir konnten uns langsam heranschleichen und mit der kleinen schwarzen (wir arbeiten noch an den Namen!) schon spielen.
Schaut doch einfach mal:
So eben wurde von Ronja entschieden, dass die kleine Schwarze Tina heißt. Ach habe ich schon erwähnt, dass die getigerte ein Kater ist? Nein, habe ich in der
Eile vergessen.
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Alles Neue wird kritisch beäugt . Es ist einfach toll zu sehen wie schnell die Süßen lernen.
Leider haben die Kleinen Durchfall welcher nicht aufhören möchte. Was soll´s wir müssen sie einpacken und zum Doc fahren. |
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